Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind.
Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig,
und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch leben können bis zuletzt.
"   Cicely Saunders, London 1967

Herzlich willkommen im Ruppiner Hospiz „Haus Wegwarte“!

Unser moderner Neubau mit seinen 12 Gästezimmern und seinem hübschen kleinen Garten wurde 2004 direkt neben den Ruppiner Kliniken eingeweiht.

Hospizfoto_2.jpg
Hier werden unsere Gäste - Schwerstkranke und Sterbende – in einer häuslichen und familiären Atmosphäre betreut. Liebevolle Zuwendung, Schmerztherapie und lindernde Pflege stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Ein kleiner Spaziergang durch das Hospiz zeigt Ihnen einige Ansichten des Hauses.

  Aktuell

    • 15 Jahre stationäres Hospiz in der Fontanestadt Neuruppin

      Wir möchten gemeinsam mit Ihnen feiern und erwarten Sie voller Freude am Freitag, den 16.September 2016 in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr zum Tag der offenen Tür im „Haus Wegwarte“. Bei Kaffee und Geburtstagskuchen können Sie sich mit uns wohlfühlen und sich über die Angebote und Entwicklung des „Haus Wegwarte“ in den 15 Jahren informieren. Ab 18.00 Uhr laden wir herzlich zur Festveranstaltung in den Kornspeicher Neumühle ein.

      Das vollständige Programm (Theater, Imbiss, Beisammensein) finden sie hier.
      Der Flyer zum Theaterstück ist hier.

    • Zu Tränen gerührt hat Hospizmitarbeiterin Annemarie Pohl aus Neuruppin eine Ehrung des Bundespräsidenten entgegen genommen. Joachim Gauck verlieh ihr und 23 weiteren Frauen anlässlich des Internationalen Frauentags am Montag in Berlin einen Orden der Bundesrepublik Deutschland, wie das Bundespräsidialamt mitteilte.

      Annemarie Pohl wurde die Verdienstmedaille im Schloss Bellevue für ihre mehr als zehnjährige ambulante Hospizarbeit beim Sozialdienst der Ruppiner Kliniken verliehen. Seit 2002 begleitet sie ehrenamtlich schwerstkranke und sterbende Menschen zu Hause. Ihr langjähriges Engagement sei nur durch eine selbstlose Zurückstellung der eigenen persönlichen Interessen möglich, hieß es zur Begründung. PDF

    • Unter dem Motto „Würde am Lebensende“ hat die Deutsche
      PalliativStiftung (DPS), im Rahmen des Fotowettbewerbs 2016, nach Momentaufnahmen gesucht, die solche
      Würde ausstrahlen.

      Auf den zweiten Platz wählte die Jury das Bild „Da ist die Luft noch lange nicht raus“ von Andreas Leddin (Mitarbeiter vom stationären Hospiz „Haus Wegwarte“ aus Neuruppin). Der zweite Platz ist in diesem Jahr mit 3.000 € dotiert. Der Gewinner stellt das Preisgeld für den Ruppiner Hospiz e.V. mit dem Projekt „Hospiz macht Schule“ zur Verfügung. PDF

    • Unsere Jubiläumszeitung - 10 Jahre Ruppner Hospiz
    • Hospiz macHt scHule - Projektwoche rund um Tod und Trauer.
      „Hospiz macht Schule“ hat zum Ziel, im Rahmen einer Woche gerade Kinder im
      Grundschulalter mit dem Thema „Tod und Sterben“ nicht allein zu lassen. Im
      geschützten Rahmen sollen sie vielmehr die Möglichkeit bekommen, alle Fragen, die
      sie zum Thema Abschiednehmen /Lebensende bewegen, zu stellen und so gut wie
      möglich beantwortet zu bekommen. mehr
       

    Falls Sie den Wunsch haben, in einer Gruppe Gleichgesinnter aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, trotz der Trauer und mit dem Verlust zu leben, dann besuchen Sie die Trauergruppe ZEIT zum TRAUERN. Hier können sie sich gegenseitig zuhören und erleben, dass Sie mit Ihrem Schmerz nicht allein auf der weiten Welt sind. Gemeinsam können wir Strategien für das Weiterleben ohne die körperliche Anwesenheit Ihres geliebten Menschen entwickeln. Den nächsten Termin erfragen Sie bitte. [ mehr]

    Telefonnummern

    Stationäres Hospiz "Haus Wegwarte":
    Tel. 03391 394954 (Juliane Schößler, PDL)
    Leitung "Haus Wegwarte" - Sozialdienst: Tel. 03391 393038 (Renate Schwarz)
    Geschäftsstelle "Ruppiner Hospiz e.V.": Tel. 03391 394938
    Palliativstützpunkt: Tel. 03391 394963 (Birgit Rauhut)
    E-Mail:
     hospiz@hospa-neuruppin.de

    Was bedeutet Hospiz?

    Der Begriff Hospiz kommt vom lateinischen „hospitium“ und kann sowohl „Gastfreundschaft“ als auch „Herberge“ bedeuten.

    Im Mittelalter fanden Reisende und Pilger hier einen Platz um auszuruhen, aber auch zur Pflege und Betreuung bei schwerster Krankheit.

    Der moderne Hospizbegriff wurde von der Londoner Krankenschwester und Ärztin
    Cicley Saunders geprägt, die mit der Gründung des ersten Hospizes 1967 in London wesentliche Impulse für die moderne Hospizbewegung gegeben hat.

    Seit den 70er und 80er Jahren entwickelten sich die deutschen Kontakte nach England und es entstanden eine größere Zahl von Hospizinitiativen in der gesamten Bundesrepublik – vereinzelt auch in der DDR.

    Erfreulicherweise gewinnt die Hospizbewegung immer mehr an Bedeutung und
    sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik nimmt das in zunehmendem Maße wahr.

    Schon heute gibt es in Deutschland weit über 100 stationäre Hospize, ca. 1300 ambulante Hospizdienste und Hospizeinrichtungen und ca. 100 stationäre Palliativeinrichtungen

    Was bedeutet Palliative Pflege und Medizin?

    Palliation - Linderung, aus dem lateinischen „pallium“ (Mantel) bzw. „palliare“ (mit einem Mantel umhüllen, verbergen)

    Die Palliative Pflege und Medizin (engl. Palliative-Care) steht für ein ganzheitliches Konzept der Behandlung, Pflege und Begleitung durch ein multiprofessionelles Team. Sie bemüht sich vor allem um die Linderung von Symptomen, wie z.B. Schmerzen und Übelkeit, immer dann wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Dabei stehen im Vordergrund:

    • die Bejahung des Lebens: das Sterben wird als normaler Prozess betrachtet
    • der Tod soll weder beschleunigt noch verzögert werden
    • Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen
    • Reduzierung diagnostischer Maßnahmen auf ein Minimum
    • Einbezug psychischer und spiritueller Aspekte in die Versorgung der Patienten
    • Unterstützung dabei, dass der Patient bis zum Tod so aktiv wie möglich leben kann

    Trost und Hilfe für die Angehörigen