Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind.
Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig,
und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch leben können bis zuletzt.
"   Cicely Saunders, London 1967

Herzlich willkommen im Ruppiner Hospiz „Haus Wegwarte“!

Unser moderner Neubau mit seinem hübschen kleinen Garten wurde 2004 direkt neben den Ruppiner Kliniken eingeweiht.

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Hier werden unsere Bewohner - Schwerstkranke und Sterbende – in einer häuslichen und familiären Atmosphäre betreut. Liebevolle Zuwendung, Schmerztherapie und lindernde Pflege stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Ein kleiner Spaziergang durch das Hospiz zeigt Ihnen einige Ansichten des Hauses.

  Aktuell

    • Theaterstück „Emmas Glück“
      Wir laden Sie ein, im Rahmen der „Brandenburger Hospizwoche“ in den „Kornspeicher Neumühle“ (Neumühle 3, 16827 Alt Ruppin)  am 23. Juni 2016 um 19 Uhr! Eintritt Frei
      mehr


    • Unsere Jubiläumszeitung - 10 Jahre Ruppner Hospiz
    • Hospiz macHt scHule - Projektwoche rund um tod und trauer.
      „Hospiz macht Schule“ hat zum Ziel, im Rahmen einer Woche gerade Kinder im
      Grundschulalter mit dem Thema „Tod und Sterben“ nicht allein zu lassen. Im
      geschützten Rahmen sollen sie vielmehr die Möglichkeit bekommen, alle Fragen, die
      sie zum Thema Abschiednehmen /Lebensende bewegen, zu stellen und so gut wie
      möglich beantwortet zu bekommen. mehr
       

    Falls Sie den Wunsch haben, in einer Gruppe Gleichgesinnter aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, trotz der Trauer und mit dem Verlust zu leben, dann besuchen Sie die Trauergruppe ZEIT zum TRAUERN. Hier können sie sich gegenseitig zuhören und erleben, dass Sie mit Ihrem Schmerz nicht allein auf der weiten Welt sind. Gemeinsam können wir Strategien für das Weiterleben ohne die körperliche Anwesenheit Ihres geliebten Menschen entwickeln. Den nächsten Termin erfragen Sie bitte. [ mehr]

    Telefonnummern

    Stationäres Hospiz „Haus Wegwarte“: Tel. 03391 394954 (Renate Schwarz, PDL)
    Geschäftsstelle "Ruppiner Hospiz e.V.": Tel. 03391 394963 (Birgit Rauhut)
    Ambulanter Hospizdienst: Tel. 03391 394955 (Susanne Hoch)
    Palliativstützpunkt: Tel. 03391 394963
     Palliativpflegedienst: Tel. 03391 393029 (Caroline Krys, PDL)
    E-Mail: hospiz@hospa-neuruppin.de

    Was bedeutet Hospiz?

    Der Begriff Hospiz kommt vom lateinischen „hospitium“ und kann sowohl „Gastfreundschaft“ als auch „Herberge“ bedeuten.

    Im Mittelalter fanden Reisende und Pilger hier einen Platz um auszuruhen, aber auch zur Pflege und Betreuung bei schwerster Krankheit.

    Der moderne Hospizbegriff wurde von der Londoner Krankenschwester und Ärztin
    Cicley Saunders geprägt, die mit der Gründung des ersten Hospizes 1967 in London wesentliche Impulse für die moderne Hospizbewegung gegeben hat.

    Seit den 70er und 80er Jahren entwickelten sich die deutschen Kontakte nach England und es entstanden eine größere Zahl von Hospizinitiativen in der gesamten Bundesrepublik – vereinzelt auch in der DDR.

    Erfreulicherweise gewinnt die Hospizbewegung immer mehr an Bedeutung und
    sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik nimmt das in zunehmendem Maße wahr.

    Schon heute gibt es in Deutschland weit über 100 stationäre Hospize, ca. 1300 ambulante Hospizdienste und Hospizeinrichtungen und ca. 100 stationäre Palliativeinrichtungen

    Was bedeutet Palliative Pflege und Medizin?

    Palliation - Linderung, aus dem lateinischen „pallium“ (Mantel) bzw. „palliare“ (mit einem Mantel umhüllen, verbergen)

    Die Palliative Pflege und Medizin (engl. Palliative-Care) steht für ein ganzheitliches Konzept der Behandlung, Pflege und Begleitung durch ein multiprofessionelles Team. Sie bemüht sich vor allem um die Linderung von Symptomen, wie z.B. Schmerzen und Übelkeit, immer dann wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Dabei stehen im Vordergrund:

    • die Bejahung des Lebens: das Sterben wird als normaler Prozess betrachtet
    • der Tod soll weder beschleunigt noch verzögert werden
    • Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen
    • Reduzierung diagnostischer Maßnahmen auf ein Minimum
    • Einbezug psychischer und spiritueller Aspekte in die Versorgung der Patienten
    • Unterstützung dabei, dass der Patient bis zum Tod so aktiv wie möglich leben kann

    Trost und Hilfe für die Angehörigen