Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind.
Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig,
und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch leben können bis zuletzt.
"   Cicely Saunders, London 1967

Herzlich willkommen im Ruppiner Hospiz „Haus Wegwarte“!

Unser moderner Neubau mit seinen 12 Gästezimmern und seinem hübschen kleinen Garten wurde 2004 direkt neben den Ruppiner Kliniken eingeweiht.

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Hier werden unsere Gäste - Schwerstkranke und Sterbende – in einer häuslichen und familiären Atmosphäre betreut. Liebevolle Zuwendung, Schmerztherapie und lindernde Pflege stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Ein kleiner Spaziergang durch das Hospiz zeigt Ihnen einige Ansichten des Hauses.

  Aktuell

  • David Roth liest am Dienstag, 8. Okt. 2019, 19.00 Uhr in der Fontanebuchhandlung Neuruppin (Karl-Marx-Str. 83) anlässlich des Welthospiztages, der jeweils am zweiten Sonnabend im Oktober im Jahr begangen wird. David Roth/Sabine Bode: „Das letzte Hemd hat viele Farben – Für einen lebendigen Umgang mit dem Sterben“ Flyer
  • Tag des Friedhofs - Samstag, 14. September 2019, Evangelischer Friedhof Neuruppin

    Auf unserem Friedhof erwartet Sie an diesem Tag folgendes Programm:

    10.00 Uhr

    Friedhofsführung

    Bestattungsmöglichkelten auf den Friedhöfen der Ev. Gesamtkirchengemeinde Ruppin Susann Wernicke f Friedhofsverwalterin Treffpunkt: Friedhofskapelle

    10.00 Uhr

    Ein Spaziergang zu den Grabstätten bekannten Neuruppiner Bürger

    mit so manchen spannenden Geschichten aus dem jeweiligen

    Leben und der Schaffenszeit. Die Führung dauert ca. 1.5 Stunden. Gerhild Rembges! Stadtführerin

    Treffpunkt Friedhofskapelle

    11.00 Uhr

    „Was sind das für Stein« ?“ -Friedhofsführung für Kinder und Eltern Thomas Klemm-Wollny /Gemeindepädagoge Treffpunkt: Friedhofskapelle

    14.00 Uhr

    Leben-Lachen-Freude

    Ein Gang über den Friedhof mit Texten und Musik mit Herrn Klemm Wollny / Gemeindepädagoge. N.N, Treffpunkt Friedhofskapelle

    Im Anschluss laden wir Sie zu Kaffee und Kuchen ein

    16.30 Uhr

    Sterben. Trauer und Humor

    „Das Lächeln am Fuße der Bahre“ - Ein Vortrag mit Texten. Anekdoten, Geschichten und Betrachtungen von und mit Alfred Gerhards (Globo) - Dauer ca. 90 min Veranstaltungen der Friedhofskapelle

    Frau Renate Schwarz < Hospiz Wegwarte

    Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag auf Ihrem Friedhof begrüßen zu dürfen.

    „Man kann den Tod eines geliebten Menschen tief und innig beklagen und doch in Hoffnung weiterleben.**

     
  • Herzliche Einladung zum 2. Cimona – Gedenklauf - ein Benefizlauf  zu Gunsten des Hospiz Haus Wegwarte in Neuruppin - am Sonnabend, den 21.09.2019 in der Zeit von 08.00 bis 20.00 Uhr Ort: ehemaliger „Gutspark Flyer
  • Ausstellungseröffnung „Facetten“ - Fotografien am Freitag, 23. August 2019 um 16.30 Uhr im Haus Wegwarte Flyer
  • Der Ruppiner Hospiz e.V. und Sarggeschichten e.V. laden herzlich ein. Anlässlich der Brandenburger Hospizwoche zur Projektvorstellung und Filmvorführung mit Sarah Benz und Jan Möllers. Am Mittwoch, 19.Juni 2019, 15 Uhr in das Ruppiner Hospiz „Haus Wegwarte“

    Voranmeldung unter 03391/394957 oder j.schoessler@hospa-neuruppin.de

    Sarggeschichten: „Wir machen Kurzfilme über das Sterben, über Abschiednehmen und Beerdigen und über Trauern und Erinnern. Unsere Filme stehen allen Menschen kostenlos zur Verfügung. Die Sarggeschichten können Denkanstöße sein für Zwischendurch oder als Impuls und Bildungsangebot verwendet werden. Wir glauben, dass selbstbestimmtes Handeln und Gestalten hilft, wenn der Tod ins Leben tritt. Dazu wollen wir ermutigen und Informationen über Sterben, Tod und Trauer verbreiten.“



    Hinweise: www.sarggeschichten.de 

Falls Sie den Wunsch haben, in einer Gruppe Gleichgesinnter aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, trotz der Trauer und mit dem Verlust zu leben, dann besuchen Sie die Trauergruppe ZEIT zum TRAUERN. Hier können sie sich gegenseitig zuhören und erleben, dass Sie mit Ihrem Schmerz nicht allein auf der weiten Welt sind. Gemeinsam können wir Strategien für das Weiterleben ohne die körperliche Anwesenheit Ihres geliebten Menschen entwickeln. Den nächsten Termin erfragen Sie bitte. [ mehr]

Telefonnummern

Stationäres Hospiz "Haus Wegwarte":
Tel. 03391 394954 (Juliane Schößler, PDL)
Leitung "Haus Wegwarte" - Sozialdienst: Tel. 03391 393038 (Renate Schwarz)
Geschäftsstelle "Ruppiner Hospiz e.V.": Tel. 03391 394938
Palliativstützpunkt: Tel. 03391 394963 (Birgit Rauhut)
E-Mail:
 hospiz@hospa-neuruppin.de

Was bedeutet Hospiz?

Der Begriff Hospiz kommt vom lateinischen „hospitium“ und kann sowohl „Gastfreundschaft“ als auch „Herberge“ bedeuten.

Im Mittelalter fanden Reisende und Pilger hier einen Platz um auszuruhen, aber auch zur Pflege und Betreuung bei schwerster Krankheit.

Der moderne Hospizbegriff wurde von der Londoner Krankenschwester und Ärztin
Cicley Saunders geprägt, die mit der Gründung des ersten Hospizes 1967 in London wesentliche Impulse für die moderne Hospizbewegung gegeben hat.

Seit den 70er und 80er Jahren entwickelten sich die deutschen Kontakte nach England und es entstanden eine größere Zahl von Hospizinitiativen in der gesamten Bundesrepublik – vereinzelt auch in der DDR.

Erfreulicherweise gewinnt die Hospizbewegung immer mehr an Bedeutung und
sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik nimmt das in zunehmendem Maße wahr.

Schon heute gibt es in Deutschland weit über 100 stationäre Hospize, ca. 1300 ambulante Hospizdienste und Hospizeinrichtungen und ca. 100 stationäre Palliativeinrichtungen

Was bedeutet Palliative Pflege und Medizin?

Palliation - Linderung, aus dem lateinischen „pallium“ (Mantel) bzw. „palliare“ (mit einem Mantel umhüllen, verbergen)

Die Palliative Pflege und Medizin (engl. Palliative-Care) steht für ein ganzheitliches Konzept der Behandlung, Pflege und Begleitung durch ein multiprofessionelles Team. Sie bemüht sich vor allem um die Linderung von Symptomen, wie z.B. Schmerzen und Übelkeit, immer dann wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Dabei stehen im Vordergrund:

  • die Bejahung des Lebens: das Sterben wird als normaler Prozess betrachtet
  • der Tod soll weder beschleunigt noch verzögert werden
  • Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen
  • Reduzierung diagnostischer Maßnahmen auf ein Minimum
  • Einbezug psychischer und spiritueller Aspekte in die Versorgung der Patienten
  • Unterstützung dabei, dass der Patient bis zum Tod so aktiv wie möglich leben kann

Trost und Hilfe für die Angehörigen