Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind.
Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig,
und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch leben können bis zuletzt.
"   Cicely Saunders, London 1967

Herzlich willkommen im Ruppiner Hospiz „Haus Wegwarte“!

Unser moderner Neubau mit seinen 12 Gästezimmern und seinem hübschen kleinen Garten wurde 2004 direkt neben den Ruppiner Kliniken eingeweiht.

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Hier werden unsere Gäste - Schwerstkranke und Sterbende – in einer häuslichen und familiären Atmosphäre betreut. Liebevolle Zuwendung, Schmerztherapie und lindernde Pflege stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Ein kleiner Spaziergang durch das Hospiz zeigt Ihnen einige Ansichten des Hauses.

  Aktuell

  • Spendenmarathon 2020 - Schinkel-Schüler spenden
    27.3.2020 von 12.00 – 14.00 Uhr Sporthalle Schinkel-Gymnasium Neuruppin

    ABGESAGT!

    Wir treiben Sport. Es gibt ein großes Angebot verschiedenster Disziplinen. Eltern, Omas und Opas, Firmen und … treten als Sponsoren auf. Die SchülerInnen haben die Sponsoren selbst beworben. Für entsprechende Leistungen werden kleine Beträge gespendet.

    Die Trauergruppe Lumina

    Kinder und Jugendliche sind vor dem Verlust lieber Menschen nicht geschützt. Der Umgang mit einem schweren Schicksal ist für sie oft nicht einfach. In der Trauergruppe Lumina Neuruppin können betroffene Kinder im Trauerprozess individuell begleitet und unterstützt werden.  Diese Hilfe finanziert sich über Spenden.

    Wir sammeln Spenden, wollen aber niemanden ausnehmen. Der Gesamtbetrag soll 15€ pro Wettkämpfer nicht überschreiten. Wer möchte und kann, darf aber gern mehr einzahlen. Jeder Spender darf sich auch ohne Geld an weiteren Disziplinen ausprobieren.
    Der Flyer zum Spendenmarathon

  • Anerkennung für Ehrenamtler – Traditioneller Empfang in der Staatskanzlei
    Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke und Ministerpräsident Dietmar Woidke haben am 18. Januar den zehntausenden ehrenamtlich Aktiven in Brandenburg für deren Engagement gedankt. Beim gemeinsamen Empfang für rund 100 verdiente Ehrenamtler aus allen Teilen des Landes in der Potsdamer Staatskanzlei würdigten sie stellvertretend alle, die sich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger stark machen, sich bei Feuerwehren, im Sport, im Naturschutz oder im Kulturbereich engagieren und sich für ein besseres Zusammenleben im Land einsetzen.

    Z.B. Elisabeth Borries aus Neuruppin. Sie ist seit mehr als zehn Jahren aktiv im Ruppiner Hospiz und begleitet sterbende und schwer kranke Menschen in ihrer häuslichen Umgebung.

    1. Artikel der Märkische Allgemeine Zeitung
    2. Artikel der Märkische Allgemeine Zeitung

  • Der Ruppiner Hospiz e.V. lädt Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein zur Ausstellungseröffnung „Gedankenreise“ mit Fotografien von Marleen Janzen, am Montag, 24. Februar 2020 um 16.00 Uhr ins Ruppiner Hospiz „Haus Wegwarte“ Fehrbelliner Straße 38, 16816 Neuruppin (Zufahrt über den Nordparkplatz der Ruppiner Kliniken GmbH)
    Pressemitteilung

    Der Traum vom perfekten Moment - Artikel zur Fotoausstellung von Marleen Janzen

     
  • Wir haben unsere Angebote zur Trauerbegleitung aktualisiert und zusammengefasst. 
  • David Roth liest am Dienstag, 8. Okt. 2019, 19.00 Uhr in der Fontanebuchhandlung Neuruppin (Karl-Marx-Str. 83) anlässlich des Welthospiztages, der jeweils am zweiten Sonnabend im Oktober im Jahr begangen wird. David Roth/Sabine Bode: „Das letzte Hemd hat viele Farben – Für einen lebendigen Umgang mit dem Sterben“ Flyer
  • Sarggeschichten: „Wir machen Kurzfilme über das Sterben, über Abschiednehmen und Beerdigen und über Trauern und Erinnern. Unsere Filme stehen allen Menschen kostenlos zur Verfügung. Die Sarggeschichten können Denkanstöße sein für Zwischendurch oder als Impuls und Bildungsangebot verwendet werden. Wir glauben, dass selbstbestimmtes Handeln und Gestalten hilft, wenn der Tod ins Leben tritt. Dazu wollen wir ermutigen und Informationen über Sterben, Tod und Trauer verbreiten.“



    Hinweise: www.sarggeschichten.de  

Falls Sie den Wunsch haben, in einer Gruppe Gleichgesinnter aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, trotz der Trauer und mit dem Verlust zu leben, dann besuchen Sie die Trauergruppe ZEIT zum TRAUERN. Hier können sie sich gegenseitig zuhören und erleben, dass Sie mit Ihrem Schmerz nicht allein auf der weiten Welt sind. Gemeinsam können wir Strategien für das Weiterleben ohne die körperliche Anwesenheit Ihres geliebten Menschen entwickeln. Den nächsten Termin erfragen Sie bitte. [ mehr]

Telefonnummern

Stationäres Hospiz "Haus Wegwarte":
Tel. 03391 394954 (Juliane Schößler, PDL)
Leitung "Haus Wegwarte" - Sozialdienst: Tel. 03391 393038 (Renate Schwarz)
Geschäftsstelle "Ruppiner Hospiz e.V.": Tel. 03391 394938
Palliativstützpunkt: Tel. 03391 394963 (Birgit Rauhut)
E-Mail:
 hospiz@hospa-neuruppin.de

Was bedeutet Hospiz?

Der Begriff Hospiz kommt vom lateinischen „hospitium“ und kann sowohl „Gastfreundschaft“ als auch „Herberge“ bedeuten.

Im Mittelalter fanden Reisende und Pilger hier einen Platz um auszuruhen, aber auch zur Pflege und Betreuung bei schwerster Krankheit.

Der moderne Hospizbegriff wurde von der Londoner Krankenschwester und Ärztin
Cicley Saunders geprägt, die mit der Gründung des ersten Hospizes 1967 in London wesentliche Impulse für die moderne Hospizbewegung gegeben hat.

Seit den 70er und 80er Jahren entwickelten sich die deutschen Kontakte nach England und es entstanden eine größere Zahl von Hospizinitiativen in der gesamten Bundesrepublik – vereinzelt auch in der DDR.

Erfreulicherweise gewinnt die Hospizbewegung immer mehr an Bedeutung und
sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik nimmt das in zunehmendem Maße wahr.

Schon heute gibt es in Deutschland weit über 100 stationäre Hospize, ca. 1300 ambulante Hospizdienste und Hospizeinrichtungen und ca. 100 stationäre Palliativeinrichtungen

Was bedeutet Palliative Pflege und Medizin?

Palliation - Linderung, aus dem lateinischen „pallium“ (Mantel) bzw. „palliare“ (mit einem Mantel umhüllen, verbergen)

Die Palliative Pflege und Medizin (engl. Palliative-Care) steht für ein ganzheitliches Konzept der Behandlung, Pflege und Begleitung durch ein multiprofessionelles Team. Sie bemüht sich vor allem um die Linderung von Symptomen, wie z.B. Schmerzen und Übelkeit, immer dann wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Dabei stehen im Vordergrund:

  • die Bejahung des Lebens: das Sterben wird als normaler Prozess betrachtet
  • der Tod soll weder beschleunigt noch verzögert werden
  • Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen
  • Reduzierung diagnostischer Maßnahmen auf ein Minimum
  • Einbezug psychischer und spiritueller Aspekte in die Versorgung der Patienten
  • Unterstützung dabei, dass der Patient bis zum Tod so aktiv wie möglich leben kann

Trost und Hilfe für die Angehörigen