Das Hospiz „Haus Wegwarte“
Im Hospiz Haus Wegwarte
werden Menschen aufgenommen und betreut, die an einer unheilbaren
Krankheit wie Krebs, Nerven- und Muskelerkrankungen oder Aids leiden.
Die Betroffenen erhalten
eine ganzheitliche Palliative Pflege und Begleitung und bekommen die
individuelle Zuwendung, die für den letzten Lebensweg besonders
wichtig ist.
Das Haus Wegwarte
befindet sich in der schönen Fontanestadt Neuruppin.
Es verfügt über zehn
Einzelzimmer mit Bad und Gartenterrasse. Neben der Grundeinrichtung
ist jedem Gast die Gestaltung der Räume mit persönlichen
Gegenständen freigestellt. Auch lieb gewonnene Haustiere dürfen
mitgebracht werden.
Angehörige können in
einem separaten Gästezimmer im Obergeschoss übernachten oder auf
einer Aufbettung im Zimmer ihres pflegebedürftigen Angehörigen
schlafen.
Angebote
- intensive Palliativpflege und –medizin durch ein multiprofessionelles Team
- ganzheitliche leib-sinnliche Pflege z.B. Aromatherapie und Massagen
- häusliche Atmosphäre und Alltagseinbindung durch gemeinsame Mahlzeiten, selbst gekochte Speisen, Teilnahme am Jahresrhythmus (basteln, Feste)
- spirituelle Begleitung
- Physiotherapie
- bei Bedarf Unterstützung durch Psychoonkologen
Unsere Ziele
Wir wollen
schwerstkranken und sterbenden Menschen ein Zuhause geben. Dazu
bieten wir unseren Gästen ein Haus mit wohnlichem Charakter, in dem
sie sich geborgen und sicher fühlen und ihr Kranksein und Leiden in
Würde annehmen und akzeptieren können.
Die Selbstbestimmung des
Kranken in seiner letzten Lebensphase ist oberstes Gebot.
Die Betreuung des Gastes
und seiner Angehörigen erfolgt in einer liebevollen Umgebung durch
ein multiprofessionelles Team.
Es ist unser besonderes
Ziel, die Persönlichkeit des Kranken zu achten, die Individualität
zu wahren und die Wünsche des Betroffenen zu berücksichtigen. Wir
möchten alles dafür tun, dass unsere Gäste in Frieden sterben
können und ihre Würde bis zuletzt gewahrt bleibt.
Veranstaltungen
Wir versuchen durch
Veranstaltungen und Aktivitäten den Alltag aufzulockern, ohne ihn zu
überladen. Kleine Aktionen sind besonders wertvoll. Ehrenamtliche
Flötenmusikerinnen spielen uns nachmittags in eine
Kaffeehaus-Atmosphäre hinein. Wir nehmen kreativ am Jahresrhythmus
teil, indem wir gemeinsam Ostereier bemalen, ein Sommerfest feiern
oder in der Adventszeit basteln.
Jeden letzten Samstag im Monat gestalten Ehrenamtliche, Angehörige und Mitarbeiter einen Brunch zu einem bestimmten Thema. So haben wir beim Krimidinner detektivisch einen Fall aufgeklärt oder Blutorangenbowle beim Halloween-Brunch geschlürft.
Wechselnde Künstler
bringen mit Bildern oder Fotografien Abwechselung in unser Haus. Zum
Beginn einer neuen Ausstellung veranstalten wir meist eine kleine
Vernissage.